Gestern gab es nur Wein. Heute gibt es auch Mörder.
Rheinhessen - Völkermühle, Durchgangsland, Weingarten am Rheinknie. Irgendwann waren sie alle mal dort, irgendwas haben sie alle zurückgelassen: beim Leben, Lieben, Raufen, Saufen, Singen und - Morden (alles sehr frei nach Zuckmayer). So vielgestaltig die Einflüsse, so unverwechselbar die Eigenarten der Menschen, der Landschaft, des Weins.
Und der Literatur: 14 Autorinnen und Autoren aus und in der Region haben sich zur Gruppe Mörderisches Rheinhessen zusammengetan, um die Karte Rheinhessens mit ein paar roten Flecken zu verzieren - und die stammen in der Regel nicht vom Dornfelder.
Schon zum dritten Mal richtet die Autorengruppe Mörderisches Rheinhessen in diesem Jahr das Rheinhessische Krimifestival aus. Diesmal steht Bingen vom 1. bis 3. Oktober im Focus der Ermittlungen - mit Krimilesungen in der Stadt und auf umliegenden Weingütern.
Da wird gemordet und gemeuchelt, aber auch geliebt und gelacht, was das Zeug hält.
Bingen eignet sich hervorragend als rheinhessische Hauptstadt des literarischen Verbrechens.
Die Auftaktveranstaltung in der Villa Sachsen am 1. Oktober wird den Reigen mörderisch spannender Lesungen eröffnen.



















